{"id":2046,"date":"2013-12-23T13:54:23","date_gmt":"2013-12-23T11:54:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=2046"},"modified":"2018-05-22T09:23:02","modified_gmt":"2018-05-22T07:23:02","slug":"plaudereien-aus-dem-werkzeugtaschle-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=2046","title":{"rendered":"Plaudereien aus dem Werkzeugt\u00e4schle (9)"},"content":{"rendered":"<p>Beitrag \u00a0und Fotos von Axel Lehmann<\/p>\n<p>Am Ende des Weges&#8230;<br \/>\n&#8230; sind&#8217;s nur noch elf. Die gro\u00dfe Frage: Wenn der Weg das Ziel war, was ist dann am Ende des Weges? Noch ein Ziel? Das Ziel des Ziels? Oder einfach nur Schluss?<\/p>\n<p>Heute Morgen gibt es einen herzlichen Abschied am Flughafen in Ushuaia vom gr\u00f6\u00dferen Teil der Truppe, dann startet das H\u00e4uflein der elf Aufrechten mit dem Gro\u00dfen Roten nach Buenos Aires.<\/p>\n<p>Aber fangen wir von vorne an. Am 20.12. machen wir uns auf eine Marathontour von Rio Gallegos nach Ushuaia, zwei Grenzen und eine F\u00e4hre wollen gemeistert werden. Es regnet noch ein bisschen, als wir fr\u00fch kurz nach sieben Uhr abfahren, aber Petrus hat ein Einsehen und bald bricht die Sonne durch. Bis zur chilenischen Grenze brauchen wir nur eine Stunde. Ausnahmsweise gibt es hier eine gemeinsame Kontrolle der Argentinier und Chilenen, so dass Aus- und Einreise in einer Abfertigung erledigt werden, Dauer nur eine gute Stunde.<\/p>\n<p>Die Chilenen kontrollieren vor allem, dass kein Obst und bestimmte Lebensmittel eingef\u00fchrt werden. Dazu wird mitunter schon mal ein Bus komplett ausger\u00e4umt und alles Gep\u00e4ck kontrolliert und der Bus mit einem Schn\u00fcffelhund abgesucht. Wir haben Gl\u00fcck \u2013 unser Reisef\u00fchrer Andres macht den Grenzern klar, dass sie es mit einer Truppe von unbeweglichen deutschen Rentnern zu tun bekommen, die nicht mal ihr Handgep\u00e4ck tragen k\u00f6nnen. Das wirkt offenbar, denn wir kommen praktisch ohne Kontrollen schnell durch.<\/p>\n<p>Das Gl\u00fcck ist uns weiterhin hold, denn das Wetter bleibt gut, und als wir an die Magellanstra\u00dfe kommen, liegt die F\u00e4hre schon da, so dass wir gleich auffahren k\u00f6nnen, denn nur wenige Fahrzeuge wollen nach S\u00fcden. Am anderen Ufer sieht das anders aus, lange Schlangen stehen auf dem Weg nach Norden vor der F\u00e4hrstation. Aber schon nach 30 km geht die Stra\u00dfe in eine Piste \u00fcber und die n\u00e4chsten zwei Stunden werden Bus und Passagiere gesch\u00fcttelt (nicht ger\u00fchrt). Die Landschaft, durch die wir ger\u00fcttelt werden, ist wieder mal Pampa \u2013 ziemlich langweilig, nur dass man hier viele Guanacos sieht. Auf Feuerland gibt es n\u00e4mlich keine Pumas, wodurch die Guanacos sich reichlich vermehren.<\/p>\n<p>Die R\u00fcttelei findet ihr Ende an der argentinischen Grenze. Nochmals Aus- und Einreise, diesmal an zwei getrennten Kontrollstellen, wieder dauert es eine gute Stunde, bis die diversen Formalit\u00e4ten erledigt sind. Und dann haben wir immer noch 300 km bis Ushuaia vor uns. Aber nach der Pampa kommen wir nochmals in die Anden und die Landschaft wird wieder gr\u00fcner und interessanter. Die Berge sind hier kaum h\u00f6her als Schwarzwald oder Vogesen, wirken aber durch die felsigen Spitzen mit ihren Schneefeldern wie hohe Alpengipfel. Wir erklimmen mit dem Gro\u00dfen Roten den letzten Pa\u00df (400m) und dann fahren wir gegen 19 Uhr bei strahlendem Sonnenschein nach Ushuaia ein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.busweltreise.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Ushuaia-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" alt=\"KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA\" src=\"https:\/\/blog.busweltreise.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Ushuaia-1-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir haben es geschafft! Es gibt ein Gruppenbild mit dem Eingangstor nach Ushuaia und dann knallen die Korken, denn Hans-Peter hat passend zum Ereignis den Sekt kaltgestellt. Es geht eben nichts \u00fcber einen Bus mit K\u00fchlschrank und einen vorausdenkenden Veranstalter.<\/p>\n<p>Das Hauptereignis folgt am n\u00e4chsten Abend. Hans-Peter hat in einem sehr guten Restaurant ein Abschiedsmenu bestellt.<br \/>\nDas Essen ist exzellent und mehr als reichlich. Um alle Daheimgebliebenen neidisch zu machen, hier die Speisefolge:<\/p>\n<p>\u2022 Apero (Sekt)<br \/>\n\u2022 Gem\u00fcsesuppe<br \/>\n\u2022 Salat von Meeresgetier (Krebse und Seespinnen, aber fertig zubereitet)<br \/>\n\u2022 Filet vom Schwarzen Seehecht mit Gem\u00fcse (sehr delikat!)<br \/>\n\u2022 Obstsalat<\/p>\n<p>Dazu reichlich patagonischen Rot- und Wei\u00dfwein.<\/p>\n<p>Es ist ein w\u00fcrdiger Abschluss einer in jeder Hinsicht einzigartigen Reise!<\/p>\n<p>Und jetzt fahren wir nach Norden in w\u00e4rmere Gefilde um Weihnachten zu feiern.<br \/>\nUnd deshalb: Fr\u00f6hliche Weihnachten allen daheimgebliebenen Bloglesern!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.busweltreise.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Weihnachtsgruss.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" alt=\"KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA\" src=\"https:\/\/blog.busweltreise.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Weihnachtsgruss-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag \u00a0und Fotos von Axel Lehmann Am Ende des Weges&#8230; &#8230; sind&#8217;s nur noch elf. 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