{"id":1986,"date":"2013-12-02T14:58:13","date_gmt":"2013-12-02T12:58:13","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=1986"},"modified":"2018-05-22T09:23:50","modified_gmt":"2018-05-22T07:23:50","slug":"plaudereien-aus-dem-werkzeugtaschle-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=1986","title":{"rendered":"Plaudereien aus dem Werkzeugt\u00e4schle (6)"},"content":{"rendered":"<p>Beitrag von Axel Lehmann<\/p>\n<p>Weitere Merkw\u00fcrdigkeiten in S\u00fcdamerika&#8230;<\/p>\n<p><strong>Rastpl\u00e4tze <\/strong>gibt es nicht, nirgendwo \u2013 Punkt. Wenn wir picknicken wollen, gestaltet sich die Suche nach einem Rastplatz immer zum Abenteuer, denn es gibt sie ja eigentlich nicht. Auf der Panamerikana selbst, hier in Chile die Ruta 5, geht die Strecke durch ohne Punkt und Komma, eine Art Seitenstreifen gibt es nicht, die Bankette bricht kurz neben der Stra\u00dfe ab. In sehr seltenen F\u00e4llen kann man an einer Kreuzung auf eine geschotterte Nebenfahrspur ausweichen.<br \/>\nAuf Nebenstrecken haben wir manchmal mehr Gl\u00fcck, denn da walzen LKWs und Allradfahrzeuge schon mal die Bankette so platt, da\u00df man ein St\u00fcck von der Stra\u00dfe herunterfahren kann. Au\u00dferdem ist da auch weniger Verkehr. Aber suchen m\u00fcssen wir immer \u2013 und nicht immer finden wir ein so richtig nettes Pl\u00e4tzchen.<\/p>\n<p><strong>Handb\u00fcrste:<\/strong> Ich hatte eine wundersch\u00f6ne, kleine Reisehandb\u00fcrste, die ich leider in einem Hotel vergessen habe. Seither versuchen wir in jedem Supermarkt, in dem wir einkaufen, eine Handb\u00fcrste aufzutreiben \u2013 Fehlanzeige, jetzt schon vier Mal. Man schickt uns immer in die Farm\u00e1cia. Dort ernten wir nur Kopfsch\u00fctteln, und man r\u00e4t uns zum Supermarkt. Mal sehen, wie das weitergeht.<\/p>\n<p><strong>Toilettpapier <\/strong>darf man in S\u00fcdamerika nicht in die Toilette werfen (es stehen immer kleine M\u00fclleimerchen neben der Toilette), deshalb bem\u00fchen sich offenbar die Hersteller desselben hierzulande darum, es so d\u00fcnn wie irgendm\u00f6glich zu machen, damit es ja keinen Schaden anrichtet, sollte es dennoch versehentlich in die Kanalisation gelangen. Die Bestleistung der heimischen Papierindustrie habe ich im Hotel Marina in Antofagasta ausprobieren k\u00f6nnen. Das Papier war nicht nur fast durchsichtig, es war auch noch mit einer Pr\u00e4gung durchl\u00f6chert! Auch die vierlagige Anwendung sch\u00fctzte mich nicht vor dreckigen H\u00e4nden.<\/p>\n<p><strong>Musik<\/strong> wird st\u00f6rend oft empfunden, dieweil sie mit Ger\u00e4usch verbunden \u2013 reimte schon Wilhelm Busch. Hier wird man in jedem Restaurant mit reichlich Musik beschallt, man f\u00fchlt sich eher wie in einer Disco. Wenn dann unsere Gruppe noch mit reichlich 20 Personen einf\u00e4llt, steigt der L\u00e4rmpegel durch unsere Unterhaltung schon mal bedrohlich an. Das scheint aber hier niemanden zu st\u00f6ren, hier erh\u00f6ht es offenbar den Gem\u00fctlichkeitsfaktor, strapaziert aber unsere Stimmb\u00e4nder.<\/p>\n<p><strong>Zebrastreifen<\/strong> waren in Peru eher ein zarter Hinweis f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger darauf, da\u00df man auch dort die Stra\u00dfe \u00fcberqueren kann. Die Autofahrer k\u00fcmmerte das sowieso nicht \u2013 wer nicht rechtzeitig wegrannte, kam unter die R\u00e4der. In Chile ist das deutlich anders. Die Autos halten fast automatisch, man kann problemlos die Stra\u00dfen \u00fcberqueren. Sogar auf streunende Hund wird R\u00fccksicht genommen, auch wenn sich nicht an Zebrastreifen halten. (In Antofagasto beobachteten wir einen Hund, der gelernt hatte, mit Ampeln zu leben, denn der Verkehr auf der Ruta 5 dirkt am Strand ist enorm. Nur wenn Menschen \u00fcber die Stra\u00dfe gingen, ging er mit; sonst wartete er. Ganz sch\u00f6n clever.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag von Axel Lehmann Weitere Merkw\u00fcrdigkeiten in S\u00fcdamerika&#8230; Rastpl\u00e4tze gibt es nicht, nirgendwo \u2013 Punkt. Wenn wir picknicken wollen, gestaltet sich die Suche nach einem Rastplatz immer zum Abenteuer, denn es gibt sie ja eigentlich nicht. 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