{"id":1944,"date":"2013-11-25T11:52:29","date_gmt":"2013-11-25T09:52:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=1944"},"modified":"2018-05-22T09:23:50","modified_gmt":"2018-05-22T07:23:50","slug":"plaudereien-aus-dem-werkzeugtaschle-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=1944","title":{"rendered":"Plaudereien aus dem Werkzeugt\u00e4schle (5)"},"content":{"rendered":"<p>Beitrag von Axel Lehmann<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Panamerikana&#8230;<\/p>\n<p>Die R\u00fcckreise von Machu Picchu nach Cusco erfolgt wieder mit der Bahn, aber erst am Nachmittag, und so haben wir noch Zeit, das kleine, aber feine Museum zu besuchen, in dem die Ergebnisse der letzten Grabungen pr\u00e4sentiert werden. Nat\u00fcrlich kommt man da nur unter Vorlage des Passes hinein. Der muss komplett abgeschrieben werden und das dauert. Carlos handelt einen Deal aus: Wir hinterlegen die P\u00e4sse und das Eintrittsgeld und gehen schon mal in das Museum.<br \/>\nDas Museum liegt etwas au\u00dferhalb des Ortes und wir sind die einzigen Besucher. Die Pr\u00e4sentation ist sehr modern und anschaulich und eine gute Erg\u00e4nzung zum Besuch in der Bergstadt.<br \/>\nAls wir dann fertig sind, sind auch tats\u00e4chlich unsere P\u00e4sse fertig und in jedem liegt das richtige Wechselgeld. Wer sagt&#8217;s denn&#8230;<\/p>\n<p>Den Rest der Zeit bis zur Abfahrt unseres Zuges verbringen wir im ger\u00e4umigen Garten unseres Hotel, denn der Ort Machu Picchu hat au\u00dfer einem riesigen Basar mit Souvenir-Buden nicht viel zu bieten. Einige erfreuen sich noch einer F\u00fchrung durch den hoteleigenen Orchideengarten.<\/p>\n<p>Gegen 15 Uhr ist es dann soweit: Man nimmt Aufstellung, den Bahnhof zu st\u00fcrmen. Jeder Zug wird einzeln abgefertigt, schon am Eingang wir kontrolliert. Dann nochmals vor dem Einstieg in den Wagon, dort nat\u00fcrlich unter Pa\u00dfvorlage, dann darf man seinen Platz einnehmen. Weil ja an der Endstation ein ganzer Zug gef\u00fcllt wird, dauert das nat\u00fcrlich&#8230;<br \/>\nKaum hat sich der Zug in Bewegung gesetzt, werden die Tische f\u00fcr den Snack gedeckt. Der Aufwand f\u00fcrs Tischdecken schraubt die Erwartungen hoch. Was dann serviert wird, ist eher entt\u00e4uschend: Einige wenige Fr\u00fcchte, ein kleines St\u00fcck Kuchen (etwa 4 cm\u00b2) und ein St\u00fcckchen Pizza, ziemlich trocken und leicht ledern, aber auf Porzellan serviert.<br \/>\nNachdem das Porzellan eingesammelt ist, bespa\u00dft ein kost\u00fcmierter T\u00e4nzer die G\u00e4ste und greift sich auch mal jemanden aus dem Publikum zum Mittanzen. Dann ist ein bisschen Pause bis zum H\u00f6hepunkt der Show: Unser Zugpersonal pr\u00e4sentiert als Mannequin und Dressman die Lamawolle-Kollektion der Perurail! Und ich muss sagen: Nicht schlecht \u2013 sowohl die Kollektion als auch die Pr\u00e4sentation.<\/p>\n<p>Bleibt noch nachzutragen, dass Perurail die erste Eisenbahn ist, die ich kenne, bei der die Toiletten mit gerahmten Bildern von Pflanzen versch\u00f6nert sind. Und in der die Reisenden die ganze Fahrt \u00fcber mit Peruanischen Fl\u00f6tenmusik in erheblicher Lautst\u00e4rke genervt werden.<\/p>\n<p>Die Nacht wird kurz, denn der Bus holt uns um 4Uhr zum Flugplatz ab. Da der Flug ge\u00e4ndert wurde, m\u00fcssen wir alle selbst einchecken (mit Pa\u00df nat\u00fcrlich). Dann geht es \u00fcber Lima nach Arequipa. In Lima k\u00f6nnen wir nicht einfach umsteigen, wir m\u00fcssen erst raus und durch alle Kontrollen wieder rein, so dass wir bei einer Umsteigezeit von 45 Minuten den Anschluss gerade nicht verpassen. Im Flugzeug treffen wir noch Christian, der mit derselben Maschine unterwegs ist.<br \/>\nUnd wer erwartet uns am Flughafen: Niemand. Und wir hatten uns so auf den gro\u00dfen Roten gefreut. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter kommt dann unser neuer F\u00fchrer Herrmann mit einem Kleinbus. Zum Gl\u00fcck haben wir nur Handgep\u00e4ck dabei, sonst h\u00e4tte der Bus wohl nicht ausgereicht.<br \/>\nDas Hotel, in das wir nun kommen, ist daf\u00fcr Luxus pur, ruhig, aber nahe an der Stadt, ger\u00e4umige Zimmer und sehr gutes Essen.<\/p>\n<p>Ende gut \u2013 alles gut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag von Axel Lehmann Zur\u00fcck zur Panamerikana&#8230; Die R\u00fcckreise von Machu Picchu nach Cusco erfolgt wieder mit der Bahn, aber erst am Nachmittag, und so haben wir noch Zeit, das kleine, aber feine Museum zu besuchen, in dem die Ergebnisse der letzten Grabungen pr\u00e4sentiert werden. Nat\u00fcrlich kommt man da nur unter Vorlage des Passes hinein. 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