{"id":1878,"date":"2013-11-05T11:56:00","date_gmt":"2013-11-05T09:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=1878"},"modified":"2018-05-22T09:24:07","modified_gmt":"2018-05-22T07:24:07","slug":"gruse-aus-dem-hochland-der-anden-banos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=1878","title":{"rendered":"Gr\u00fc\u00dfe aus dem Hochland der Anden (Banos)"},"content":{"rendered":"<p>von\u00a0Axel Lehmann<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Plaudereien, diesmal aus dem Werkzeugt\u00e4schle<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Diese Reise ist ja keine Studienreise zur pr\u00e4kolumbianischen Kultur oder den Azteken oder zu seltenen Vogelarten oder .., sondern: Wir fahren die Panamerikana. Dabei schauen wir uns nat\u00fcrlich intensiv an, was am Wege liegt und erfahren auch eine Menge \u00fcber das Land, die Bev\u00f6lkerung, die Natur, die Wirtschaft, die Politik usw. Aber letztendlich ist der Weg unser Ziel. <\/span>Und dabei spielt der rote Bus f\u00fcr unser Wohlbefinden eine entscheidende Rolle. Er ist das konstante, das verbindende Element der Reise. Auch wenn die Hotels st\u00e4ndig wechseln, jeden Morgen steigen wir wieder in \u201eunseren\u201c Bus.\u00a0Nat\u00fcrlich wollen wir dabei die Fahrer nicht vergessen \u2013 Hans-Peter und Sascha fahren fl\u00fcssig, aber ruhig und strapazieren uns als Fahrg\u00e4ste auch auf den Serpentinenstra\u00dfen der Anden nicht, aber ich glaube, auch der beste Fahrer k\u00f6nnte ein schlechtes Lauf- und Kurvenverhalten eines Busses nur beschr\u00e4nkt kompensieren.<\/p>\n<p>Und damit w\u00e4ren wir beim Thema: Die Geschmeidigkeit und Laufruhe des Busses sind einfach toll. Selbst wenn die Stra\u00dfen mal nicht so toll sind (und das sind sie hier \u00f6fters), hat man immer noch das Gef\u00fchl, durch die Landschaft zu gleiten. Der Motor schnurrt wie ein K\u00e4tzchen trotz der angeblich sehr schlechten Spritqualit\u00e4t. Die bequemen Sitze tun das Ihrige dazu, und so ist man auch nach mehreren Stunden Fahrt nicht verspannt; da habe ich schon anderes erlebt. Die weitr\u00e4umige Bestuhlung hilft au\u00dferdem; ich bin nicht ganz klein, habe aber reichlich Platz f\u00fcr die Beine. Einziger Kritikpunkt w\u00e4ren die nicht so langen Sitzfl\u00e4chen; perfekt w\u00e4re ein Sitz, bei dem man die Sitzfl\u00e4che noch verschieben k\u00f6nnte wie bei der DB. (Vielleicht geht das sogar und ich habe es nur noch nicht gefunden? Nein, man kann die Sitzfl\u00e4che nicht verschieben. Das sollte Setra dann mal unter die Verbesserungsvorschl\u00e4ge aufnehmen, denn ansonsten sind die Sitze wirklich gut und bequem).\u00a0Die einzige Macke, die wir derzeit finden konnten, ist ein singendes Ger\u00e4usch der Klimaanlage in der hintersten Reihe, aber dank Toli ist das inzwischen auch ged\u00e4mmt und kaum noch zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>F\u00fcr unser Wohlbefinden werden wir G\u00e4ste au\u00dferdem pr\u00e4chtig umsorgt. Es gibt immer wieder\u00a0 Kaffeepausen (nat\u00fcrlich mit Keksen, damit man den Kaffee nicht so trocken herunterw\u00fcrgen muss), und wenn die Zeit f\u00fcr eine l\u00e4ngere Pause nicht reicht, weil wir Kilometer machen m\u00fcssen, kommt Ina mit dem W\u00e4gelchen w\u00e4hrend der Fahrt durch die Reihen (allerdings nicht auf den Serpentinenstrecken, aber da wollen viele sowieso keinen Kaffee).<\/p>\n<p>Der rote Bus hat noch andere Vorz\u00fcge, vor allem einen: Er f\u00e4llt auf wie ein bunter Hund! Immer wieder werden wir von Passanten angesprochen, ganzen Schulklassen mu\u00dften wir schon Besichtigungen erm\u00f6glichen. Der rote Bus ist au\u00dfen und innen bestimmt schon tausendfach fotografiert worden. Die Polizei h\u00e4lt uns ab und zu an, aber nur, um den Bus zu besichtigen, nicht um zu kontrollieren. So ergeben sich Kontakte wie von selbst.<\/p>\n<p>Fazit: Es ist eine tolle, durchaus anstrengende Reise, die durch den gro\u00dfen Roten zum Genuss und Vergn\u00fcgen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von\u00a0Axel Lehmann Plaudereien, diesmal aus dem Werkzeugt\u00e4schle Diese Reise ist ja keine Studienreise zur pr\u00e4kolumbianischen Kultur oder den Azteken oder zu seltenen Vogelarten oder .., sondern: Wir fahren die Panamerikana. 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