{"id":1866,"date":"2013-11-04T12:35:49","date_gmt":"2013-11-04T10:35:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=1866"},"modified":"2018-05-22T09:24:07","modified_gmt":"2018-05-22T07:24:07","slug":"rekorde-rekorde-rekorde-meldet-das-nahkastchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=1866","title":{"rendered":"Rekorde, Rekorde, Rekorde meldet das N\u00e4hk\u00e4stchen"},"content":{"rendered":"<p>von Heidi Bisang<\/p>\n<p>Liebe Leserinnen und Leser,<\/p>\n<p>Heute habe ich nur Rekorde zu vermelden. Angefangen hat es mit dem Grenz\u00fcbergang Kolumbien Ecuador. Da wir ganz kurz vor der Grenze \u00fcbernachtet haben, dauerte es nur ein paar Minuten und wir waren zur Ausreise mit unseren P\u00e4ssen an den Schaltern um unsere Ausreisestempel zu fassen. Eine Minifahrt (etwa 200 Meter)\u00a0 und wir waren am Ecuadorianischen Zoll angekommen. Der Chef ging voraus mit den Autopapieren, denn bekanntlich dauert das ja eine kleine bis ganz gro\u00dfe Ewigkeit bis da alle Papiere gepr\u00fcft und alle Stempel kontrolliert sind. Wir Fu\u00dfg\u00e4nger kamen recht z\u00fcgig voran, bekamen unsere Einreisestempel und es blieb sogar noch Zeit f\u00fcr einen Toilettengang (der Morgenkaffee dr\u00fcckt ja bekanntlich). Etwas au\u00dfer Atem, wir waren schlie\u00dflich auf \u00fcber 2000 Meter und diese H\u00f6he noch nicht so recht gewohnt, machten wir uns auf den Weg zum Parkplatz und da stand er schon unser gro\u00dfer roter Liebling, fixfertig abgefertigt und bereit zur Weiterfahrt \u2013 ein absoluter Weltrekord. Und nach dem Impfpass (Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben) hat uns auch niemand gefragt.<\/p>\n<p>Nach dem Besuch von Otavalo, einem herzigen St\u00e4dtchen mit einem h\u00fcbschen Indio-Markt und dem (unvermeidlichen) Besuch einer Weberei mit Verkaufsladen kamen wir erst bei Dunkelheit (um 18h wird es halt Nacht) bei unserem Hotel etwas au\u00dferhalb von Otavalo an. Und damit beim <b>2. Rekord<\/b>:<\/p>\n<p>Das Hotel ist eine ehemalige alte (17. Jahrhundert) Hazienda, in einem riesigen Park gelegen. Jedes Zimmer (eher Saal) ist anders, aber alle mit Antiquit\u00e4ten m\u00f6bliert. Viele Zimmer\u00a0 mit einem offenen Kamin ausger\u00fcstet, die andern mit einem \u201eKanonen\u00f6feli\u201c. Auch jedes Bad ist anders eingerichtet von begehbarer Dusche \u00fcber Badsaal bis zu antiken Badewannen mit F\u00fc\u00dfchen und einem Schemelchen davor zum besseren Einstieg. In jedem Zimmer frische Blumen. Eine absolute Wucht, wir waren hin und weg und anstatt uns umzuziehen machten wir gegenseitige Zimmerbesichtigungen. Nach nur einer knappen halben Stunde sollten wir uns n\u00e4mlich schon wieder an Rezeption treffen. Von dort gings treppauf und -ab in die Bar, wo uns eine Folkloregruppe mit ecuadorianischer Volksmusik begr\u00fc\u00dfte, dazu gab\u2019s kleine ganz frisch gebackene H\u00e4ppchen mit einer Senfsauce, einen Zimttee und danach einen Schnaps auf Rumbasis mit Anisgeschmack. Dass das anschlie\u00dfende Nachtessen auch erstklassig war, versteht sich von selbst. Zur\u00fcck in den Zimmern brannten alle Kamine und in jedem Bett steckte eine herrlich warme Bettflasche (nachts wird\u2019s auf dieser H\u00f6he halt recht k\u00fchl). Wir sind uns einig, dass das wohl das sch\u00f6nste Hotel auf unserer langen Reise sein wird, zu toppen wird es wohl kaum sein, obwohl wir schon in manchem sch\u00f6nen Haus logierten und noch einige auf uns warten. Den n\u00e4chsten Morgen konnten wir ruhig angehen und uns ganz gem\u00fctlich den riesigen Garten anschauen. Auf \u00fcber 2000 Metern \u00fcber Meer ist hier die Vegetation vergleichbar mit der am s\u00fcdlichen Mittelmeer. Orangen h\u00e4ngen an den B\u00e4umen, riesige Palmen stehen im Park, Rosen bl\u00fchen und Callas und Lilien und Geranien und und und. Ich bin immer wieder verbl\u00fcfft.<\/p>\n<p>Nach nur einer kurzen Fahrt waren wir schon nach 15h in Quito. Quito liegt zwar rekordverd\u00e4chtig hoch (zwischen 2600 + 2800) zieht ich sehr lange dem Tal entlang und an den H\u00e4ngen hoch und hat eine wundersch\u00f6ne Altstadt zu bieten. Wir haben die Stadt sehr genossen, aber auf meine Rekordeliste reicht es nicht.<\/p>\n<p>Darauf kommt die heutige Passfahrt von Quito zu den Thermalb\u00e4dern von Papallacta. Bis auf <b>4070<\/b> Metern \u00fcber Meer wanden sich die Kurven die H\u00e4nge hoch. Unser Setra schnurrte wie en K\u00e4tzchen den Berg hoch, als fahre er schnell \u00fcber den H\u00fcgel an den Titisee. Aber auch auf dieser H\u00f6he gibt es noch Vegetation, eher kr\u00fcppelige B\u00e4ume, viele Str\u00e4ucher und Blumen (Bl\u00fcmchen). Ich weiss, ich wiederhole mich, aber es ist f\u00fcr uns einfach eine unglaublich sch\u00f6ne, fremde, einzigartige Landschaft. Und \u00fcber allem thront dann der 5753 hohe Vulkan Antisana (der hat dann aber wirklich alpinen Charakter mit Schnee und Eis). Nach einer kurzen Rast auf der Passh\u00f6he ging\u2019s dann z\u00fcgig runter zu den Thermalb\u00e4dern nach Papallacta. Und damit zum <b>n\u00e4chsten Rekord<\/b>.<\/p>\n<p>Heute Nacht schlafen wir auf 3200 Metern \u00fcber Meer, an wunderbar warmen (ich sch\u00e4tze etwa 37Grad) Thermalwasserbecken. Es gibt so viele Pools, dass man von jedem Zimmer in 2 bis 3 Schritten im Wasser sein kann. Traumhaft, nicht nur ich war mindestens eine Stunde im Wasser und jetzt entsprechend groggy. Aber auch hier wachsen noch B\u00e4ume, Blumen und Gem\u00fcse (Artischocken, Blumenkohl, Randen habe ich gesehen). Und neben Kolibris erfreuen uns auch Schwalben und eine Amselart. Der Holunder bl\u00fcht und hinter dem Hotel weiden die K\u00fche auf saftigen Wiesen.<\/p>\n<p>Morgen geht\u2019s wieder in hei\u00dfe Zonen, wir steigen fasst 3000 Meter ab ins Amazonas Tiefland und dort in eine Lodge, weitab von der Zivilisation, ohne Handyempfang und WLan f\u00fcr unsere Rechner. Bis am Montag sind wir sozusagen unerreichbar und erkunden den feuchthei\u00dfen Dschungel.<\/p>\n<p>Bis fr\u00fchesten n\u00e4chste Woche seid ganz herzlich gegr\u00fc\u00dft,<\/p>\n<p>Hasta luego<\/p>\n<p>Heidi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Heidi Bisang Liebe Leserinnen und Leser, Heute habe ich nur Rekorde zu vermelden. Angefangen hat es mit dem Grenz\u00fcbergang Kolumbien Ecuador. 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