{"id":1615,"date":"2013-09-25T12:00:47","date_gmt":"2013-09-25T10:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=1615"},"modified":"2018-05-22T09:24:55","modified_gmt":"2018-05-22T07:24:55","slug":"gruse-von-der-heisen-pazifikkuste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.busweltreise.de\/?p=1615","title":{"rendered":"Gr\u00fc\u00dfe von der hei\u00dfen Pazifikk\u00fcste"},"content":{"rendered":"<p>Beitrag von\u00a0Heidi Bisang<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Blogleserinnen und -leser<\/p>\n<p><b>N\u00e4hk\u00e4stchen<\/b><\/p>\n<p>Wie schon vor 3 Jahren auf der Fahrt nach Shanghai werde ich hin und wieder aus dem N\u00e4hk\u00e4stchen plaudern und Euch berichten wie es uns so geht und was wir erleben.<\/p>\n<p><b>Die Reisegruppe<\/b><\/p>\n<p>Im Gegensatz zur Shanghaireise sind wir diesmal (jedenfalls bis Cartagena) sehr damenlastig, genaugenommen reist nur ein m\u00e4nnlicher Gast mit uns, der Rest ist reine Frauenpower. Ganz alleine ist er aber nicht, denn da sind ja noch der Scheff, der Chauffeur und der mexikanische Reiseleiter. Und wer da glaubt, das g\u00e4be Zickenkrieg, der t\u00e4uscht sich ganz gewaltig: Wir sind eine fr\u00f6hliche Truppe, die immer was zu lachen hat und die immer f\u00fcr einander da ist. Jeder Neuank\u00f6mmling wird sofort ganz herzlich in die \u201eFamilie\u201c aufgenommen. Es hat auch etliche Wiederholungst\u00e4ter unter uns, in Mexico City habe ich eine \u201ealte Shanghaianerin\u201c getroffen und mit ihr auf den Rest der Reisegruppe (auch da war ein bekanntes Gesicht dabei) gewartet. Gestern Abend hat uns eine alte Bekannte in Puerto Escondido erwartet, in Antigua Guatemale st\u00f6sst eine weitere zu uns. Auch beim Start des S\u00fcdamerika-Teils der Reise werden wir neben neuen auch bekannte Gesichter treffen. Also Achtung: <b><i>Avanti-Reisen k\u00f6nnen s\u00fcchtig machen.<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Der Bus<\/b><\/p>\n<p>Klar, es ist halt nicht unser super luxuri\u00f6ser, sch\u00f6ner roter Setra. Aber der Bus ist wohl das beste, was auf dem hiesigen Markt zu haben ist. Die Sitze sind enger, aber es gibt deren so viele, dass jede\/r 2 Pl\u00e4tze f\u00fcr sich hat und sich damit ganz bequem einrichten kann.<\/p>\n<p>Der Chauffeur f\u00e4hrt absolut souver\u00e4n und zwar auch die verr\u00fccktesten und kurvigsten Strecken; wir f\u00fchlen uns absolut sicher, sogar der Scheff\u00a0 \u2013 und der muss es ja wissen!<\/p>\n<p><b>Der Reiseleiter<\/b><\/p>\n<p>Unser hiesiger Reiseleiter heisst Vladimir, ist aber ein waschechter Mexikaner, dessen Mutter ein Faible f\u00fcr russische Literatur hat und ihren Kindern deswegen russische Namen gegeben hat. Vladi ist nicht nur ein profunder Kenner der mexikanischen Kultur(en), er spricht auch perfekt deutsch. Die vielen historischen St\u00e4tten, die wir mit ihm besuchten, haben ganz viel zum Verst\u00e4ndnis der Bewohner diesen Landes beigetragen. Der Besuch des absolut phantastischen Anthropologischen Museums in Mexico City unter seiner F\u00fchrung hat das Ganze noch abgerundet.<\/p>\n<p><b>Das Essen<\/b><\/p>\n<p>Also, Chili con carne essen die Mexikaner nicht, das gibt es h\u00f6chstens in Touribeizen. Schwarze und dunkelbraune Bohnen aber schon. Die werden mit Knoblauch und Gew\u00fcrzen (oft Koriander) gekocht, dann vermust und mit K\u00e4se bestreut (eine Art Frischk\u00e4se) serviert. Wunderbar, aber sehr mastig. Tacos gibt\u2019s nat\u00fcrlich in allen Varianten: wie eine Omelette gebacken, nature oder mit Fleisch oder K\u00e4se gef\u00fcllt, in St\u00fccke geschnitten und fritiert (die Dreiecke, wie wir sie im Supermarkt kaufen) und und und. Sie sind allgegenw\u00e4rtig. Ohne Mais geht fast gar nichts, wer ihn nicht mag ist ziemlich arm dran. Fleisch wird auch sehr viel gegessen vom Rind, Schwein oder Huhn. In Mexico City habe ich mal ein mexikanisches Fr\u00fchst\u00fcck bestellt, es kam: 1 Fr\u00fcchteteller (den gibt\u2019s auch zum\u00a0 amerikanischen oder europ\u00e4ischen Morgenessen), dann bekam ich ein Steak (mittelgross, etwa 100gr) mit gebratenem Gem\u00fcse und Kartoffel und nat\u00fcrlich dem herrlichen Bohnenmus, dann kamen noch Br\u00f6tchen mit Butter und Marmelade dazu, die habe ich aber ausgelassen. Bis am Abend konnte ich nichts mehr essen und auch dann nur noch ein Sal\u00e4tchen. Heute werde ich es mit Fisch probieren \u2013 wir sind schliesslich am Pazifik \u2013 ich freue mich schon drauf.<\/p>\n<p><b>Die Hotels<\/b><\/p>\n<p>Bis jetzt waren wir sehr gut bedient. Das Hotel in Mexico City ist ein Nachbau der Galerie Lafayette in Paris. Mit original Lifts, die noch funktionieren!!! (es gibt aber auch moderne Aufz\u00fcge, die nicht extra bedient werden m\u00fcssen). Neben den alten Lifts stehe Volieren mit Singv\u00f6geln, die nachts mit rotem Samt abgedeckt werde, davor zwei ovale Sofas (rundum besetzbar), nat\u00fcrlich auch roter Samt. Ueber dem Ganzen die wundervolle Glasdecke vier Stockwerke h\u00f6her, eine Wucht. Nur der Jupy Heesters hat gefehlt, der \u201eJetzt geh ich ins Maxim\u201c singt.<\/p>\n<p>Jetzt sitzen wir im Hotel direkt am Strand von Puerto Escondido, die Brandung ist riesig (ich bin nicht alleine, die sich da nicht reingetraut), der Sound daf\u00fcr grandios. Es hat aber zwei Pools mit wunderbar warmem Wasser. Nur ich Trotttel habe mein kleines K\u00f6fferchen mit den Bergschuhen und den warmen Sachen f\u00fcr die Anden im Bus gelassen und habe nicht daran gedacht, dass ja auch das Badezeug drin ist. Wie kann man nur so bl\u00f6d sein. Als Strafe sitze ich jetzt im klimatisierten Zimmer und schreibe Euch. Eigentlich wollte ich draussen auf der wundersch\u00f6nen Gartenterrasse schreiben, da ist\u2019s aber viel zu heiss.<\/p>\n<p>In Oaxaca waren wir \u00fcber der Stadt in einem Ferienhotel einquartiert. Das hat sehr an\u00a0 den Tessin erinnert, Baustil und Lage (nur der See hat gefehlt). Am letzten Abend hat gab es ein Riesengewitter (schon in Mexico Stadt hat\u2019s jeden Tag mal ein kurzes Gewitter gegeben). Daraus entwickelte sich dann allerdings ein Dauerguss; unser Schweizer Paar im obersten Stock musste deshalb nachts um 3 Uhr fluchtartig das Zimmer verlassen, weil die Decke undicht wurde und es herein geregnet (was sage ich, geschifft) hat.<\/p>\n<p>Und damit w\u00e4ren wir beim<\/p>\n<p><b>Wetter<\/b><\/p>\n<p>Ihr habt wohl alle geh\u00f6rte, dass Mexico von riesigen Unwettern heimgesucht wurde (zwischen Acapulca und hier Richtung Sierra Madre del Sur). Ganz Mexico sammelt Hilfsg\u00fcter f\u00fcr die Menschen, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben. Wir hatten Gl\u00fcck, wir wurden vom Unwetter verschont. Allerdings mussten wir gestern einen riesengrossen Umweg fahren (ich glaube etwa + 300 km), weil kurz vor Puerto Escondido die Strasse wegen Murg\u00e4ngen und Untersp\u00fclung\u00a0 gesperrt werden musste. Wir sind gestern um 7.15 Uhr losgefahren und waren kurz vor 19h mit nur drei je etwa 20 Min\u00fctigen Pausen hier angekommen. Der direkte Weg w\u00e4re in etwa 7 Stunden zu bew\u00e4ltigen gewesen (inkl. gem\u00fctlichem Mittagshalt). Der arme Chauffeur!! Er hat das mit stoischer Ruhe und sehr souver\u00e4n gemeistert, wir waren hell begeistert. Die Strecke war n\u00e4mlich \u00e4usserst kurvenreich, \u00fcber x P\u00e4sse (nach dem dritten habe ich aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen) quer durch die Sierra madre del sur und anschliessend auch kurvenreich und H\u00fcgel auf und runter dem Meer entlang.<\/p>\n<p>Sodeli, das w\u00e4r\u2019s f\u00fcr heute. Ich setze ich jetzt in den Schatten und g\u00f6nne mir eine Margerita (das erz\u00e4hle ich um Euch ein wenig neidisch zu machen).<\/p>\n<p>Bis zum n\u00e4chsten Mal, seid alle ganz herzlich gegr\u00fcsst von Euerm Massenplauderi<\/p>\n<p>Heidi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag von\u00a0Heidi Bisang &nbsp; Liebe Blogleserinnen und -leser N\u00e4hk\u00e4stchen Wie schon vor 3 Jahren auf der Fahrt nach Shanghai werde ich hin und wieder aus dem N\u00e4hk\u00e4stchen plaudern und Euch berichten wie es uns so geht und was wir erleben. 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